Biographie
Tamás Lakatos, Schweizer Cellist mit ungarischer Abstammung, wurde 1964 von Pablo Casals während seiner letzten Tournee in Ungarn entdeckt. Er studierte am Béla Bartók Konservatorium in Budapest bei Etelka Schuster, László Szilvásy und bis zu seinem Künstlerdiplom an der Franz Liszt Musikakademie bei Antal Friss und Ede Banda. Seine Kammermusiklehrer waren András Mihály, György Kurtág und Ferenc Rados.
Nach seinem Studium, welches er 1976 mit Auszeichnung abschloss, studierte er noch weitere zwei Jahre am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau bei Michail Chomitzer und Valentin Feigin.
Tamás Lakatos ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe: Ungarischer Jugend-Fernsehwettbewerb, Ungarischer Grand Prix Wettbewerb, 1. Preis, Internationaler ARD-Wettbewerb München, Diplom, Internationaler Musikwettbewerb St. Gallen-Schweiz, 1. Preis.
Er war Solocellist bei der Mexikanischen Philharmonie und beim "Southwest Florida Symphony Orchestra" und hat Ernest von Dohnányis "Konzertstück für Violoncello und Orchester" in Lateinamerika uraufgeführt.
Tamás Lakatos ist nicht nur ein geschätzter Cellist mit internationaler Konzerterfahrung, sondern auch ein gefragter Pädagoge. Er unterrichtete an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest. Momentan ist er Mitglied des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes (SMPV) und Dozent der im Aufbau begriffenen Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik (SAMP). Er gibt viele internationale Meisterkurse, unter anderen in México City, Kyoto und im Schloss Festetics-Keszthély, Ungarn. Nach Ansicht des französischen Musikologen Magistris befinden sich Lakatos' Bach-Interpretationen auf demselben Niveau wie diejenigen Torteliers.
Schweizer Meistercellist (akkreditierter SMPV-Pädagoge und Dozent an der Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik, SAMP) mit internationaler Lehr- und Konzerttätigkeit erteilt Privatunterricht auf Hochschulniveau.