Gwendolyn Masin ist erste Preisträgerin der südafrikanischen „Violin Days”. Daneben erhielt sie mehrere irische „Feis Ceoil”-Auszeichnungen, war Finalistin des Violinwettbewerbs „Baroness Jordens” in Den Haag und erhielt als niederländische Vertreterin bei den „Global Stipends Awards” den internationalen Musikpreis „International Music Award”. Unter Gwendolyn Masins Auszeichnungen befinden sich ferner das Stipendium des britischen „Associated Board of Music”, der Titel „Junge Solistin des Jahres” (Schweiz), das Elsy-Meyer-Stipendium (Schweiz) und der Preis des Freundeskreises der Hochschule für Musik und Theater in Zürich.
Die Geigerin wurde in Anerkennung ihrer Leistungen als „The Outstanding Young Persons of Switzerland“ nominiert.
Sie erhielt bei ihren zahlreichen Auftritten in Europa und Südafrika viel Beifall und trat als Solistin mit Orchestern wie dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg, dem Berner Symphonie-Orchester, dem Musica-Viva-Kammerorchester (Moskau), dem Nationalen Sinfonieorchester sowie dem Konzertorchester des staatlichen irischen Rundfunks und Fernsehens, mit dem sie an Liveübertragungen der Sender Lyric FM und Classic FM teilnahm, dem Savaria-Orchester Ungarn, dem Hibernian-Orchester, dem Orchester I Suoni Bianchi, mit dem sie an Liveübertragungen des Senders Lyric FM teilnahm und dem Kammerorchester der Ungarischen Nationalphilharmonie auf.
Sie hat mit unterschiedlichen Musikern wie Alexander Baillie, Julia Bartha, Norbert Brainin, Isabel Charisius, Finghin Collins, Roger Chase, Peter Frankl, János Fürst, Franco Gulli, Yuzuko Horigome, Robert Kulek, Aleksandar Madzar, Siegmund Nissel, Martti Rousi, Alexander Rudin, György Sebök, Gerhard Schulz, Maria Tipo und Maxim Vengerov sowie dem Schauspieler Hanns Zischler konzertiert und zusammengearbeitet.
Da sich Gwendolyn Masin stark für zeitgenössische Musik engagiert, hat sie zahlreiche Kompositionen uraufgeführt, von denen ihr einige gewidmet sind. Hierzu zählen Werke von Don Li, Urs Peter Schneider, Eric Sweeney und John Buckley, der sein erstes Violinkonzert für sie vollendete.
Die Violinistin hat Aufnahmen bei Tonus-Music Records zu verzeichnen und war Solistin des von Don Li komponierten Soundtracks für Frantiček Klossners Film „Ortung“, der 2004 in der Schweiz aufgeführt wurde.
Daneben ist Gwendolyn Masin Gründerin und künstlerische Leiterin der interdisziplinären Reihe „In Search of Lost Time” (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) und des „GAIA Kammermusikfestivals“. Erstere ist eine internationale Plattform für klassische und experimentelle Kunstformen, die 2004 zum ersten Mal stattfand. Das GAIA Kammermusikfestival besteht seit 2006 und findet jährlich in Thun statt, wo sich herausragende Musiker zu einem langen Konzertwochenende zusammenfinden.
2007 wurde Gwendolyn Masin zur künstlerischen Leiterin des Carrick Water Music Festival ernannt, das in Irland, im County Leitrim stattfindet und von international bekannten Musikern aus den Sparten Klassik, Jazz und Weltmusik gestaltet wird.
Bereits als Teenager sammelte Gwendolyn Masin Lehrerfahrung – ihr Buch über Violinpädagogik mit dem Titel „Michaela’s Music House” wird 2009 in ganz Europa erhältlich sein. „Michaela’s Music House” erhielt außerordentliche Empfehlungen unter anderem von Anne-Sophie Mutter, Yefim Bronfman, Maria Kliegel und David Zinman.
Gwendolyn Masin hat sich der Erforschung und Anwendung von Lehrmethoden verschrieben und gibt Meisterkurse für Geige und Kammermusik in Irland, Italien, Ungarn und der Schweiz.